Manche Babys haben besondere Schwierigkeiten mit der sogenannten Selbst-Regulation. In diesem Fall ist speziell die Fähigkeit gemeint, sich von Störungen und einem „zu viel“ an äußeren Reizen abzugrenzen, diese auszugleichen und sich selbst zu beruhigen. Regulationsstörungen können für ihre Mütter und Väter extrem belastend und verunsichernd sein und äußern sich z.B. in

 

- exzessivem, unstillbarem Schreien ohne erkennbaren Grund. Die oft „Schreibabys“ genannten Säuglinge weinen panikartig, manchmal täglich oder mehrmals wöchentlich über mehrere Stunden und über einen längeren Zeitraum, ohne auf Beruhigungsversuche zu reagieren (oft bezeichnet als „3- Monatskoliken“).

 

- Schlafproblemen: manche Kinder kommen nicht zur Ruhe, finden nicht selbständig in den Schlaf, wachen nachts sehr häufig auf, schlafen tagsüber extrem wenig; größere Kinder können starke Trennungsprobleme beim Einschlafen zeigen, fordern die ständige Anwesenheit der Eltern...

 

- Still- /Trink- bzw. Fütterstörungen: die Ernährung der Babys wird von den Eltern als schwierig und mühevoll empfunden. Manche Babys trinken z.B. wenig, andere wollen ständig gestillt werden. Bei manchen Kleinkindern dauert das Füttern sehr lange, andere essen nur unter Ablenkung u.v.m.

 

Häufig treten die genannten Schwierigkeiten auch gemeinsam auf. Regulationsstörungen können langfristig einen „Ausnahmezustand“ bedeuten, der Mamas und Papas ohne Unterstützung schnell ans Ende ihrer Kräfte bringt.

 

Dies belastet die wachsende Beziehung zwischen Eltern und ihrem Baby sehr!

 

Die Kinder und ihre Eltern brauchen Hilfe!